Jobeinblicke mit den Salesforce-Consultants Konstanze und Michael

Wie sieht euer Alltag als Salesforce Consultant aus?

Konstanze: In meinem Alltag habe ich viel Kundenkontakt und mache mir darüber Gedanken, wie die Anforderungen meiner Kunden am besten umgesetzt werden können. Dazu gehört auch, dass ich mich eingehend mit der Software des CRM Salesforce beschäftige. Als Consultant arbeite ich zudem nie alleine, sondern immer im Team und bin ständig im Austausch mit Kollegen. Kurzgesagt:Es ist eine bunte Mischung aus konfigurieren, beraten, telefonieren, Meetings abhalten und zum Kunden reisen.

Michael: Die von Konstanze geschilderte Abwechslung in dieser Rolle erlebe ich auch. Ich arbeite zurzeit an drei verschiedenen Projekten: in zwei kleineren mit Start-up-Unternehmensowie in einem großen. Allein durch die Konstellation der unterschiedlichen Projekte wird es nie langweilig. Jeder Tag sieht anders aus und mir macht es viel Spaß. Ich hatte früher mal einen Job als Abteilungsleiter in einem Start-up Unternehmen, in dem ich sehr viel im Tagesgeschäft zu tun hatte. Da waren viele Routinetätigkeiten zu erledigen unddas hat mir nicht so gut gefallen. Aus diesem Grund bin ich mit meinem jetzigen Job bei T-Systems Multimedia Solutions (MMS) sehr zufrieden, weil ich gemerkt habe, dass ich aufblühe, wenn ich viel Abwechslung in meinen Aufgaben habe.  

 

CRM-Plattformen gibt es mehrere. Woher kommt euer Interesse speziell für Salesforce?

Konstanze: Als ich 2015 angefangen habe, mich mit Salesforce zu befassen, war das bei uns in der T-Systems MMS noch ein relativ neues Thema. Es hat mich einfach gereizt, es mit aufzubauen. Auch, weil es aus meiner Sicht ein enormes Potenzial hatte, von Unternehmen gut angenommen zu werden. Außerdem macht es großen Spaß mit Salesforce als System zu arbeiten. Gerade weil ich keine Informatikerin sondern Wirtschaftswissenschaftlerin ohne tiefgehende IT-Kenntnisse bin: Salesforce ist  sehr intuitiv in seiner Bedienung. Das ist ein riesiger Pluspunkt. Hinzu kommt, dass sich immer neue Funktionen hinzukommen und es dadurch nie langweilig wird.

Michael: Mein Interesse für Salesforce liegt ebenfalls in den vielen Features begründet, die das System rausbringt – und das mit einer rasanten Geschwindigkeit: Drei Releases pro Jahr stehen für eine hohe Innovationsfähigkeit des Technologieanbieters und das beeindruckt mich.

 

Welche Herausforderungen begegnen euch in eurer Rolle und wie geht ihr damit um?

Michael: Die Arbeit mit dem Kunden ist Herausforderung und Ansporn zugleich. Es ist anspruchsvoll, die Anforderungen sofortzu verstehen und diese exakt in System und Prozesse zu übersetzen. Manches lässt sich technisch nicht immer hundertprozentig abbilden und dann überlege ich mir Lösungsalternativen, mit denen ich den Kunden begeistern kann.

Konstanze: Der Umgang mit unseren Kunden erfordert viel Feingefühl, vor allem was das Finden eines guten Austausches rund um Anforderungen an das System, Kosten und Nutzen betrifft. Weiterhin sehe ich mehr noch als die technischen Herausforderungen das zwischenmenschliche Miteinander.Das kann fordernd sein, aber auch richtig Spaß machen und das ganze Projektteam zusammenschweißen.Und dann ist da noch die Befähigung der zukünftigen Salesforce-Nutzer bei unserem Kunden: Sie zu schulen und ihnen ein System an die Hand zu geben, was nicht als Last, sondern als Erleichterung für ihren Arbeitsalltag betrachtet, aus Überzeugung genutzt und schnell akzeptiert wird.

 

Als Consultant hat man keinen Nine-to-Five-Job: Kunden und Projekte bestimmen nicht selten die wöchentliche Arbeitszeit. Wie geht ihr mit stressigen Phasen um - und habt ihr einen Ausgleich?

Michael: Mir macht die Arbeit mit Salesforce so viel Spaß, dass ich viel Motivation aus diesem System ziehe. Trotzdem habe ich mir vorgenommen, mir für die Freizeit noch einen sportlichen Ausgleich zu suchen, um nicht gänzlich aus der Form zu fallen (lacht).

Konstanze: Ich bin eher der Typ Rennpferd: Ich laufegerade dann zur Hochform auf, wenn ich viele Aufgaben und einen gewissen Druck dahinter habe. Und es ist nicht ja so, dass jede Woche immer gleich stressig ist. Es gibt Zeiten, da arbeite ich sehr viel, reise oft zum Kunden und baue Überstunden auf. Dann wieder gibt es ruhige Wochen, in denen ich das Büro schon eher verlasse und meinen Freizeitaktivitäten nachgehe. Da ist mir dann wirklich wichtig, abzuschalten und die Salesforce-Welt, vor meinem geistigen Auge in den Hintergrund geraten zu lassen (grinst).

 

Ihr seid beide unterschiedlich lange in der T-Systems MMS – Konstanze ist schon viele Jahre dabei, Michael etwas mehr als ein Jahr. Standen alle Zeichen von Vorhinein auf Salesforce oder wie habt ihr euch zu eurer jetzigen Position hin entwickelt?

Konstanze: Zuerst war ich im Marketing. Irgendwann habe ich dann das Bedürfnis verspürt, mich stärker in Fachthemen einzuarbeiten und mit Kunden aktiv an Projekten zu arbeiten. Und als das Thema Salesforce bei uns aufgebaut wurde, habe ich die Chancen ergriffen. Damals war das kein Selbstläufer. Anfangs bin ich mit einem erfahrenen Kollegen zu vielen Kunden gefahren und wir haben rege Akquisen betrieben. Dadurch habe ich schnell ein Verständnis für das System entwickelt. Dann kam der erste große Auftrag für ein Salesforce-Projekt ins Haus und ab da habe ich angefangen, das zu tun, was ich heute mache: Kunden beraten und meine Erfahrung in Salesforce-Projekten einzubringen. Und bis heute bin ich sehr zufrieden damit, diesen Weg gegangen zu sein.  

Michael: Ich hatte noch in meinem vorherigen Job eine Fortbildung zum Projektleiter gemacht. Und dann bin ich über eine Personalvermittlungsgesellschaft auf die Stellenausschreibung zur Projektleitung für Salesforce bei T-Systems MMS gestoßen und habe mich am Standort Berlin beworben. Das hat sehr gut gepasst, da ich in meiner ehemaligen Firma schon Administrator des CRM-Systems war und es hat mich interessiert, tiefer einzusteigen. Ich hatte auch vorher ein paar Berührungspunkte mit Salesforce und wusste: Wenn ich diesen Jobs bekomme, dann habe ich einen 6er im Lotto. Und so ist es gekommen, nur, dass ich statt Projektleiter jetzt Consultant bin – und das ist genauso cool!

 

 

Als Consultants müsst fachlich immer auf dem neuesten Stand sein. Wie stellt ihr das sicher und welche Möglichkeiten bietet euch T-Systems MMS dahingehend?

Michael: In der T-Systems MMS zu arbeiten, ist diesbezüglich ein ganz großer Vorteil. Denn es wird bereichsübergreifend unheimlich viel Wert darauf gelegt, dass man sich weiterbildetund auch die Chance dazu bekommt, zum Beispiel durch Weiterbildungsbudgets. Das war für mich auch ein ausschlaggebendes Kriterium, mich für die T-Systems MMS als Arbeitgeber zu entscheiden. Weiterhin sollte man darüber hinaus versuchen, sich Freiräume zu schaffen, um sich eigenständig in neue Features einzuarbeiten. Vieles lernt man auch zusätzlich während der Projekte ganz klassisch nach dem Motto „learning by doing“.

Konstanze: Ergänzend dazu haben wir Formate und Communities in der T-Systems MMS, in denen wir uns austauschen. Da gibt es zum Beispiel die „20 Minutes“, in denen neue Releases vorgestellt werden. Dann haben wir kürzlich eine  Salesforce Academy aufgebaut mit dem Ziel, unsere Junioren einerseits schnell mit Salesforce vertraut zu machen und anderseits den erfahrenen Kolleginnen und Kollegen neue Themen näher zu bringen. Und auch Salesforce selbst hat eine große Community mit viele Tutorials - Trailheads genannt - in denen man sich neues Wissen eigenständig und flexibel aneignen kann.

Konstanze, du hast die Salesforce Academy als ein Format angesprochen, in dem Wissen weitergegeben wird. Kannst du noch ein paar Details verraten?

Konstanze: Gern! Die Idee stammte aus unserem Strategieteam und den Aufbau der Academy habe ich federführend begleitet. Wir haben uns einfach gefragt: Wie schaffen wir es, neue Kollegen in kurzer Zeit in Salesforce aufzugleisen, damit sie in Projekten sofort Vollgas geben können? Und da war die Academy die Lösung. Die Kolleginnen und Kollegen durchlaufen zwei Monate lang verschiedene Module, die sie für ihre Rollen brauchen: von fachlichen Themen wie Sales, Service und Marketing über Anforderungsmanagement bis dahin, wie unser PreSales und die Prozesse in der T-Systems MMS funktionieren. Wir haben den ersten Durchlauf der Academy erfolgreich abgeschlossen, sehr positives Feedback erhalten und bauen das Konzept nun kontinuierlich aus.

 

Und die abschließende Frage an dich, Michael: Welche Empfehlungen für Bewerber als Salesforce Consultant bei T-Systems MMS kannst du mitgeben?

Michael: Ein Grundverständnis für informatische Zusammenhänge mitzubringen, ist aus meiner Sicht hilfreich. Darüber hinaus sollten Bewerberinnen und Bewerber eine gesunde Portion Neugierde, Offenheit und Flexibilität gegenüber ihren Aufgaben mitbringen und alte Strukturen und Denkmuster schnell durch neue ersetzen können. Schon allein deswegen, weil jedes Projekt und jeder Tag anders aussieht und weil wir als Consultants ein großes Aufgabenspektrum anvertraut bekommen. Entsprechend sollte man groß und frei denken – und wird im Gegenzug auch Teil einer großen Familie bei uns in der T-Systems MMS.